Warum Sie sich innerlich selbst bekriegen
von Philip Brandner - Copyright 2008
Kommt Ihnen diese Situation bekannt vor?
Sie stehen gerade auf und schlendern in die Küche. Zum morgentlichen Kaffee gibt es wie immer die wichtigste Zigarette des Tages.
Sie schalten vielleicht das Radio ein oder blättern in der Zeitung während Sie genüsslich an Ihrer Zigarette ziehen. Plötzlich bekommen Sie einen Hustenanfall und Ihr ganzer Brustkorb zieht sich zusammen.
Ein Stechen im Oberkörper und ein mulmiges Gefühl im Magen - irgendetwas ist da nicht in Ordnung...
In dem Moment, wo der Husten aufhört, denken Sie sich noch, dass Sie vielleicht doch lieber mit dem Rauchen aufhören sollten. Sie bemerken in letzter Zeit wie das Rauchen langsam seinen Tribut einfordert. Ihre Fitness lässt rapide nach, Ihre Zähne und Nägel sind gelb, Ihre Haut wird lasch und faal. Ihre Husten wird nicht besser und Sie fühlen sich immer kraftloser.
Doch dann meldet sich sofort wieder eine andere Stimme und beschwichtigt, so schlecht siehst du gar nicht aus, das Rauchen tut dir gut, es entspannt dich und bringt dir Genuss und Freude. Sie haben bereits wieder vergessen, dass Sie sich vor einer Minuten noch die Seele aus dem Leib gehustet haben, jetzt flüchten Sie lieber in die wohlige Wärme des Verdrängens.
Der Kampf zwischen Gut und Böse
Diesen inneren Kampf durchlebt jede Raucherinnen und jeder Raucher Tag für Tag, manche nehmen ihn bewusster wahr als andere, aber er ist allgegenwärtig.
Wer sind nun diese beiden Seiten, diese Stimmen in Ihrem Leben? Wir könnten die eine Stimme "Gewissen" nennen und die andere Sucht. Oder die einen heißt "Hausverstand" und die andere Suchtvertreter.
Wie auch immer Sie diese Stimmen nennen möchte, achten Sie ein wenig auf diesen inneren Dialog. Der Hausverstand meldet sich hin und wieder und macht ihnen vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen - er lässt für einen kurzen Augenblick die Wahrheit aufscheinen, bevor die andere Stimme ihn wieder zum Schweigen bringt.
Sie wissen im Unterbewusstsein, dass Sie sich nichts Gutes tun, wenn Sie an Ihrer Zigarette ziehen, vielleicht überkommen Sie auch immer häufer Schuldgefühle und Sie fühlen sich schwach und hilflos. Genauso möchte Sie der Nikotinvertreter sehen und er beschwichtigt Sie und zeigt auf die nächste Zigarette.
Möchten Sie Ihr Leben lang von einer Sucht abhängig sein, die Sie langsam zerstört? Oder möchten Sie das Ruder Ihres Lebens wieder selbst in die Hand nehmen und in eine unabhängige Zukunft starten?
Sie werde mit Schmerz bedroht
Hören Sie öfter auf die zwei Stimmen und versuchen Sie herauszufinden, wer Ihnen was einreden möchte. Die Stimme des Nikotin droht Ihnen bei den ersten Anzeichen eines "Aufhörgedankens" mit Schmerzen und schrecklichen Entzugserscheinungen. Der Nikotinvertreter fürchtet, dass er Sie verlieren könnte und versucht deshalb alles um Sie an der Stange zu halten. Mit Angst, Furcht und falschen Drohungen hält er Sie zurück.
Er redet Ihnen ein, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei und Sie noch ein paar Wochen warten sollten - wie oft haben Sie Ihre Entscheidung schon hinausgeschoben?
In Wirklichkeit ist das Aufhören keine Qual und kein endloser, schmerzhafter Prozess - wenn Sie wissen, wie Sie es auf Anhieb richtig machen, wird es zu einem Kinderspiel. Das Aufhören ist die beste Entscheidung in Ihrem Leben, Sie werden von positiven Überraschungen nur so überschüttet werden und sich wundern, warum Sie nicht schon früher aufgehört haben.
Machen Sie den Schritt in die richtige Richtung und verändern Sie Ihr Leben, sprengen Sie die Ketten der Sucht und nehmen Sie Ihr Leben wieder selbst in die Hand.
Eine rauchfreie Zukunft wünscht Ihnen,

|
Sichern Sie sich Ihren kostenlosen E-Mailkurs:
"In 5 Tagen Nichtraucher" und werden Sie rauchfrei.
Jetzt kostenlos anmelden |
Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:
Bookmarken und Freunden erzählen
Sie können diesen Artikel bookmarken, verlinken, twittern oder Ihren Freunden eine E-Mail senden. Klicken Sie dazu einfach auf den Button und wählen Sie die entsprechende Aktion aus:
