5 Fragen die Sie beantworten müssen, wenn Sie Nichtraucher werden wollen?
von Philip Brandner - Copyright 2008
Wenn Sie es mit dem Rauchen Aufhören ernst meinen, dann gibt es einige Dinge die Sie beachten müssen, um nicht wie 97,5% aller Raucherinnen und Raucher zu scheitern.
Beantworten Sie diese 5 Fragen nach bestem Gewissen und 100%iger Ehrlichkeit - nur so stärken Sie Ihr Aufhörfundament. Je besser Ihre Basis, auf der Sie beim Aufhören stehen, desto einfacher und sicherer werden Sie zum Nichtraucher werden.
Dann lassen Sie uns auch schon loslegen, nehmen Sie einen Stift zur Hand und schreiben Sie sich diese Fragen auf, danach nehmen Sie sich genug Zeit um Sie alle in Ruhe zu beantworten...
1) Warum haben Sie angefangen zu rauchen?
Vielleicht ist es bei Ihnen schon einige Jahre her, aber das spielt überhaupt keine Rolle. Überlegen Sie ganz genau, was Sie dazu verleitet hat Ihre erste Zigarette zu probieren.
- War es der Nervenkitzel des Unbekannten?
- Wollten Sie irgendwo dazugehören?
- Haben all Ihre Freunde geraucht?
Es kann viele Gründe geben, aber einer ist Ihrer und diesen müssen Sie herausfinden. Wenn Sie wissen, warum Sie Ihre erste Zigarette geraucht haben, möchte ich Sie fragen, ob Sie damals in diesem ersten Augenblick beabsichtigten für so lange Zeit abhängige Raucherin oder abghängiger Raucher zu werden?
2) Wann rauchen Sie am meisten?
Wissen Sie, wann Ihr Rauchpensum extrem ansteigt? Ist es unter Stress? Oder vielleicht im Gegenteil, bei einem entspannten Essen? Vielleicht rauchen Sie auch besonders viel, wenn Sie Alkohol zu sich nehmen?
Wenn Sie diese Frage nicht auf Anhieb beantworten können, dann nehmen Sie sich ein paar Tage Zeit und beobachten Sie sich selbst in Ihrem Raucheralltag. Es ist während dem Aufhörprozess von Vorteil, wenn Sie Ihre Schwachstellen kennen. Ich empfehle Ihnen zwar nicht, Ihren Schwachstellen völlig aus dem Weg zu gehen, aber Sie können so gröbere Stolpersteine auf Ihrem Weg in eine rauchfreie Zukunft vermeiden.
3) Warum rauchen Sie?
DAS ist die Frage die zugleich so simpel und plumb scheint. Bei genauerer Betrachtung wird Ihnen auffallen, dass es doch etwas komplizierter ist als angenommen. Überlegen Sie sich wirklich, was Sie zum Rauchen animiert. Ist es der Genuss, die Entspannung, die Freude etc.?
Vielleicht sind Ihre derzeitigen Gründe nur Vorwände für sich selbst, um der Wahrheit nicht ins Auge zu blicken? War das Rauchen immer schon ein Genuss (erste Zigarette)? Sind Nichtraucher oder Raucher entspanntere Menschen? Hinterfragen Sie Ihre normalen Denkweisen und zurechtgelegten Antworten auf diese typischen Fragen und seien Sie mutig genug um sich selbst anzuzweifeln.
4) Würden Sie nochmal mit dem Rauchen anfangen?
Wenn ich Ihnen sagen würden, dass es die Möglichkeit gäbe an den Tag Ihrer ersten Zigarette zurückzukehren und alles nochmal von vorne zu beginnen - mit Ihrem jetzigen Wissen - würden Sie es tun?
Würden Sie nocheinmal Ihre erst Zigarette rauchen und so den verhängnisvollen Kreislauf der Sucht starten? Oder würden Sie die Finger davon lassen? Ist die Antwort klar? Dann frage ich Sie...
5) Was hält Sie davon ab einfach aufzuhören?
Wenn Sie nicht noch einmal damit anfangen würden, warum hören Sie dann nicht einfach auf? Haben Sie gerade zu viel Stress bei der Arbeit oder zu Hause? Fehlt Ihnen der "benötigte" eiserne Wille? Oder haben Sie einfach Angst davor eine Stütze in Ihrem Leben zu verlieren?
Ohne mich hier im Detail zu verlieren, kann ich Ihnen sagen, dass egal was Ihr Vorwand sein mag um nicht aufzuhören - Er ist falsch! Sie werden weniger Stress und Erschöpfung erfahren, wenn Sie nicht mehr rauchen! Sie brauchen keinen eisernen Willen um aufzuhören und Sie werden am aller wenigsten einen "Freund und Helfer verlieren" - Sie befreien sich von einer Sucht!
Eine rauchfreie Zukunft wünscht Ihnen,

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